BIG IN JAPAN

maerri und david auf abwegen in asien...

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Für den Kyoto Peace Exchange wurden wir in Gruppen eingeteilt und erhielten einen Group Leader, der sicherstellen sollte, das wir auch brav zu Abendessen und nicht zu sehr aus der Reihe tanzen. In Deutschland undenkbar. Wie würden dann wohl die Euromasters ablaufen??? Mit unsren Trachten waren wir mal wieder der Hit…

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2010…

… ist da! Allen ein gesundes Neues!

Heute ist ein guter Tag, denn heute fallen an der Uni alle Kurse und Verpflichtungen aus: es ist schnee-frei: keine Busse fahren, die Büros schließen früher und sogar der Lebensmittelladen macht eher zu. Ich glaube zwar, dass in Deutschland mehr Schnee liegt, aber so sind sie, die Japaner - unermüdlich in ihrem Engagement, uns vor den schlimmen Einflüssen der Außenwelt zu beschützen!

Die Weihnachtsferien waren grandios. Thailand, Kambodscha und Maerri (die Irre) war sogar in Burma! Wie schön das war - außer Flip Flops und Badehose brauchte man nicht viel, weil es ständig über 30 Grad heiß war. Wir haben viel gesehen, viel erlebt, und uns jeden Tag für ein paar Euro mit dem besten Thai-food die Mägen vollgeschlagen! Ach ja, kleiner Tipp: wer mal nach Bangkok reist, sollte das Seafood in Chinatown besser nicht essen. Sieht zwar lecker aus, schlägt aber Stunden später zurück!

Nach ein paar Tagen Bangkok (Sightseeing + Essen + Feiern) ging es mit dem Minibus nach Kambodscha, was besonders interessant war. Wegen seiner Geschichte. Zum Einen die Geschichte, die Jahrhunderte zurück liegt, als das Land mit Angkor Wat die damals größte Stadt der Welt besaß (die Ruinen wurden natürlich besichtigt). Und zum Anderen die Geschichte, die nicht so lang zurück liegt (rote Khmer und so). Die Zeit dort war zu kurz, um das alles angemessen zu würdigen. Nach ein paar Tagen dort hat sich unsere deutsch-holländisch-koreanisch-schwedische Reisegruppe dann aufgeteilt. Märrie blieb in Kambodscha, für mich ging es mit dem Minibus zurück nach Bangkok, auch wenn ich bei dem Fahr “Stil” der Kambodschaner zeitweise nicht daran geglaubt habe, dass wir die Grenze erreichen. Späße wie Überholen in der Kurve geht immer - schließlich hupt man vorher, um sicherzugehen, dass auch nichts passiert. Wie gesagt. Adrenalin pur. Nachdem uns unser penetrant fluchender Busfahrer in Bangkok endlich rausgeworfen hatte (er war die Ausnahme, sonst sind die Thais ein nettes Völkchen. Die lächeln oft und gerne und werden auch nicht unverschämt, wenn man als Tourist den Armreif für 15 Dollar NICHT kaufen möchte) und wir eine weitere Nacht im Hostel verbracht haben (tote Kakerlaken im Zimmer) ging es am nächsten Abend mit dem Nachtbus nach Krabi in den Süden an den Strand.

Was man so über den thailändischen Strand gehört hat - vergesst es alles. Es ist viel besser. Unglaublich schön. Wir waren für ein paar Nächte in einem Bungalow direkt am Strand, der in einem Nationalpark liegt, komplett ab vom Schuss und mit nur ein paar Stunden Strom am Tag. Das Beste ist, dass sich der Körper schnell dem Tages- und Nachtrhythmus angleicht, das heißt man ist um 11 Uhr abends totmüde und wacht dafür um 7 Uhr morgens von alleine auf. Das ist mir noch NIE passiert vorher. Ich dachte, ich bin krank! Tropenfieber oder so… Naja, nach dem Aufstehen ein leckeres Frühstück (Thaicurry und Kokosnuss-Lassie) und dann den ganzen Tag Lesen, Schwimmen, Essen und Schlafen. Sonst war fast keiner am Strand außer uns, und das zur Hochsaison. Herrlich.

Pünktlich zum Neujahrsabend ging es dann nach Koh Lanta, eines der Eilande vor der Westküste Thailands, wo dann der Urlaub mit Schnorcheln und der ein oder anderen Motorradtour ausklingen konnte. Der Nachtbus nach Bangkok zurück war dann ein echtes Schnäppchen - dem leider um 2 Uhr nachts die Bremsflüssigkeit ausgegangen ist. Is auch nett, da mitten in der Nacht irgendwo in der thailändischen Pampa 2 h zu warten. Anders als Maria hatte ich dann natürlich keinen Direktflug von Bangkok nach Fukuoka (Japan), sondern musste über Hong Kong und Taipei fliegen, was nicht nur 5 Stunden länger gedauert hat, sondern auch noch teurer war!

Obwohl wir wie gesagt mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten und ich wegen dem ein oder anderen Magenkrampf (-> Seafood in Chinatown) oder auch entzündeten Kratzer in der Reisegruppe insgesamt 3 Krankenhäuser von innen gesehen habe (Bangkok, Kambodscha und Krabi) und mein Sylvester völlig unspektakulär war (ein Glas Wasser im Hotelzimmer), war der Urlaub unglaublich schön und eindrücklich. Der Alltagstrott in Beppu hat uns jetzt aber auch schon wieder. Es sind auch wieder nur noch ein paar Wochen. Das geht auch immer schnell, ne? Ich gehe jetz zumindest mal runter zur Maerri und schnorre mir ein paar Plätzchen. Danke dafür an Frau Lastovka :)

In den Fotos sind noch ein paar Bilder, was in den letzten paar Monaten in Japan alles so passiert ist.

Und wie ich gerade lese, ist Herr Westerwelle auf dem Weg nach Tokio. Da fliegt man um die halbe Erde und der einzige, der einen in Japan besuchen kommt, ist ausgerechnet der Westerwelle. Ganz ehrlich - den hättet ihr auch behalten können!

Es grüßt Euch alle herzlich aus der Ferne,
David

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Things I wanted to share with you ;)

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OFF TO BANGKOK….

… obwohl wir unseren Blog eh schon stiefmuetterlich behandeln - hier trotzdem die offizielle ABMELDUNG: Wir sind erstmal in Thailand, Kambotscha und Burma…d.h. David ist in 2 Wochen wieder da, ich erst in 3!

Das heisst eigentlich nur, dass endlich die Fuesse wieder warm sind, man suesse kleine duftige Sommerkleidchen anziehen kann und in Flip-Flops rumlatschen kann und sich billig den Magen vollschlagen kann :)

Ausserdem heisst das: Abschied nehmen von der japanischen Vollkommenheit was perfekte Organisation angeht und dem einsamen Leben auf dem Berg … Also alles ganz wunderbar… ABENTEUER here we come!

werden die Weihnachtsfeiertage zu neunt (!!) in Bangkok verbringen… David, Maerri, und gefuehlt die halbe UNi von hier….und dann macht sich jeden selbst auf Achse, um Sued-Ost-Asien zu erkunden…

Wir wuenschen euch auf diesem Wege schonmal MÄRRI KRISMÄS und ein wunderbares fröhliches neues Jahr mit allem Drum und Dran! KRACHEN LASSEN, GENOSSEN!

AUf bald in der Heimat!

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Greetings from traveling Kansai…

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Koreanische Impressionen

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Maerri in der Grossstadt —> SEOUL

Nach 2 Monaten Dauer-Dorf-Leben in einem voellig entwickelten Land, wo nie irgendetwas schief geht, nie ein Bus zu spaet kommt - geschweige denn einfach mal eine verdammte Toilette ueberlaufen wuerde….ja, nach harten 2 Monaten floh ich! Und zwar in die Grossstadt, wo es ganz ganz wunderbar war. MEine Destination war SEOUL, Suedkorea! Rob besuchen! Der dort ein Auslandssemester an der Yonsei University macht und der gleichzeitig noch Besuch aus Holland von seinem aelteren Bruder Daan hatte und dessen Freundin Lotte. Zu viert haben wir uns dann Tag fuer Tag in den Seouler Wahnsinn gestuerzt und es war sehr spassig!

Ausser dass ich mich an der unfassbaren Naehe zu Coffeeshops (Starbucks, Holly Coffee, Paris Baguette, Coffee Bean & Tea Leaf, Dr. Coffee, Tous les Jours,….alles in einer Distanz, die man auch als nichtexistent bezeichnen koennte…..), Restaurants und Bars ergoetzte, haben wir auch noch den ein oder anderen Touri raushaengen lassen und waren in EINEM Tempel und beim Shoppen im Billig-markt (da kamen gleich wieder China-Revival-Gefuehle in mir hoch….Silk Market ist nichts gegen das hier! Musste mich nach einer shopping-technisch recht kargen Zeit in Japan natuerlich sofort mit diversen Accessoires und Taeschchen belohnen….) … wir fuhren einen sehr hohen Turm hoch, bestaunten die Mega-Stadt von oben und waren ein wenig feiern und MASSENHAFT lecker essen (in einem japanischen Curry-restaurant haben wir uns natuerlich alle eingebildet, dass wir besonders hart sind und schaerfe-stufe 4 (von 4) bestellen koennen - ein grosser grosser fehler - wir waren alle nur am routieren und haben uns gegenseitig bier eingefloesst, um nicht einen vorschnellen Tod zu sterben….). Ausserdem haben wir Rob’s Uni erkundet, die ungefaehr so gross ist wie die Stadt in der ich gerade wohne….und einen Coffeeshop auf der DACHTERASSE der BIBLIOTHEK hat…..ich war gruen wegen der Neidgefuehle….)

Die Koreaner waren nicht ganz so ueberfreundlich wie die Japaner hier und haben mich einfach mal NICHT angelaechelt - auch sehr schoen!

Nach 5 Tagen musste ich leider wieder zurueck auf meinen Berg, wo sich auch SOFORT wieder mit der dreckigen akademischen Realitet konfrontiert wurde und mich an die gefuehlten 34 Reports setzen musste die gefuehlt bis vorgestern haetten abgegeben werden muessen…..

Alles in allem war es eine wunderbare 5taegige Flucht aus dem Provinzleben in die Grossstadt und nun lebt es sich auch wieder recht gut hier….

Uh, beinahe haette ich das Highlight vergessen: Ich habe NORDKOREA gesehen - durch ein Fernglas! War irre aufregend!

Gruesse in die Welt!

Maerri


Achja: Auch David geht es sehr gut - wir ergaenzen uns so ganz wunderbar indem wir einfach immer BEIDE keinen Plan haben, dass es sowas wie DEADLINES gibt an der ZU, an die man sich anscheinend auch in Japan halten muss…..pfff, alles Spiesser da drueber ey….

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Beppu

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Kyoto

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Tokio